Häufig gestellte Fragen (FAQ) zur myLemmo
1. Fermentation & Herstellung
Was genau ist myLemmo und wie wird es hergestellt?
myLemmo ist keine herkömmliche Limonade, sondern ein fermentiertes Erfrischungsgetränk. Die Herstellung basiert auf einem sorgfältigen Brauprozess, bei dem gefiltertes und mineralisiertes (vom Wasserpapst) Wasser mit natürlichen Zutaten wie Agavendicksaft, Reissirup und speziellen Milchsäurebakterien (Lactobakterien) versetzt wird.
Wie funktioniert die 2-stufige Fermentation? Das Besondere an myLemmo ist die zweifache Fermentation (2-stufige Fermentation), die dem Getränk seinen Charakter verleiht:
Stufe 1: Im ersten Schritt werden die Zutaten fermentiert, wobei der enthaltene Zucker von den Mikroorganismen verstoffwechselt wird.
Stufe 2 (Flaschengärung): In der zweiten Phase reift das Getränk weiter. Hier entsteht die natürliche Kohlensäure, die myLemmo so spritzig macht, ohne dass künstlich CO2 zugesetzt werden muss.
Wie lange dauert der gesamte Herstellungsprozess?
Qualität braucht Zeit. Der gesamte Prozess der 2-stufigen Fermentation und Reifung nimmt insgesamt 21 Tage in Anspruch. Diese lange Dauer garantiert, dass der Zucker fast vollständig abgebaut wird und sich die komplexen Aromen sowie die feinperlige, natürliche Kohlensäure optimal entwickeln können.
2. Effektive Mikroorganismen (EM) & Darmflora
Was sind „Effektive Mikroorganismen“ (EM)?
Das Konzept der Effektiven Mikroorganismen wurde in den 1980er Jahren von dem japanischen Professor Teruo Higa entwickelt. Es handelt sich dabei um eine Mischung aus verschiedenen, lebensfördernden Mikroorganismen (wie Milchsäurebakterien und Hefen), die in einer Symbiose leben. Sie haben die Fähigkeit, ein mikrobielles Gleichgewicht herzustellen und eine „positive Ordnung“ zu schaffen, die lebens- und gesundheitsfördernd wirkt.
Welche Auswirkungen hat myLemmo auf die Darmflora? Da myLemmo nicht pasteurisiert wird, enthält es lebende Lactobakterien. Diese probiotischen Kulturen gelangen in den Verdauungstrakt und können dort die Darmflora (das Mikrobiom) positiv unterstützen. Eine gesunde Darmflora ist essenziell für das Immunsystem und das allgemeine Wohlbefinden. Die Mikroorganismen in myLemmo helfen dabei, das bakterielle Gleichgewicht im Darm zu stärken.
Warum wird Zucker verwendet, wenn das Getränk gesund sein soll? Der Zucker (aus Agaven- und Reissirup) dient primär als „Futter“ für die Mikroorganismen. Während der 21-tägigen Fermentation wandeln die Bakterien diesen Zucker fast vollständig in Milchsäure und wertvolle Stoffwechselprodukte um. Das Endprodukt ist daher sehr zuckerarm und enthält nur noch ca. 4 kcal pro 100 ml.
3. Geschmack & Genuss
Wie schmeckt myLemmo? myLemmo bietet ein neuartiges Geschmackserlebnis, das sich deutlich von süßen, konventionellen Limonaden unterscheidet. Der Geschmack ist:
Weniger süß: Da der Zucker fermentiert wurde, ist das Getränk eher trocken und erfrischend herb.
Komplex & Vitalisierend: Durch die Fermentation entstehen vielschichtige Aromen, die die Sinne fordern und beleben („Challenging your senses“).
Sortenabhängig: Je nach Sorte (z. B. Limette, Tropical, Ananas-Kokos oder Pure) kommen natürliche Fruchtnoten hinzu, die perfekt mit der leichten Säure harmonieren.
Schmeckt man die Fermentation? Ja, Kenner werden die typisch leichte, angenehme Säure der Milchsäurebakterien bemerken, ähnlich wie bei einem milden Kombucha oder Wasserkefir. Dies sorgt für ein besonders frisches Mundgefühl, ohne klebrig zu sein.
Kann man myLemmo auch mixen? Absolut. Aufgrund des geringen Zuckergehalts und der komplexen Säurestruktur eignet sich myLemmo hervorragend als Filler für Longdrinks oder alkoholfreie Cocktails (Mocktails).
Tipp: Die Sorte Pure eignet sich z.B. perfekt für einen alkoholfreien „Lemmojito“ mit frischer Minze und Limette.
4. Lagerung & Haltbarkeit
Muss ich myLemmo kühlen?
Ja, da es sich um ein lebendiges Produkt mit aktiven Mikroorganismen handelt, sollte myLemmo am besten kühl und dunkel gelagert werden. Dies verlangsamt die Nachfermentation und bewahrt den optimalen Geschmack.
Kann sich der Geschmack mit der Zeit verändern?
Da die Fermentation ein lebendiger Prozess ist, kann sich der Geschmack (und der Kohlensäuregehalt) bei längerer Lagerung leicht verändern (Nachreifung). Dies ist ein Qualitätsmerkmal für ein „lebendiges“ Lebensmittel und kein Fehler.